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Arbeiten ist immer besser als empören
Die  „Freunde des Wohlstands“ zeigten sich wegen der zunehmenden Radikalisierung der Neidgesellschaft besorgt und organisierten am 15. Oktober eine Gegendemonstration in der Linzer Innenstadt. Bei dieser friedlichen Kundgebung wurde auf die Lage der Wohlhabenden aufmerksam gemacht, die immer mehr den Anfeindungen ihrer Mitmenschen ausgesetzt sind. „Missgunst und Neid werden uns nicht weiterhelfen. Jetzt gilt  es zusammen zu halten, die Banken zu rekapitalisieren und so den sozialen Frieden zu stärken“, fordert einer der Teilnehmer der Kundgebung, bei der auch eine Fürbitte an Maria Fekter stattgefunden hat.
Offenbar zu Recht hat die Finanzministerin jüngst noch vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einer Art Pogromstimmung gegen die Minderheit der Bestverdienenden gewarnt. Der weltweite Aktionstag irregeleiteter Minderleister am 15. Oktober hat wahrscheinlich einen Vorgeschmack gegeben, wohin ideologische Verblendung in Kombination mit mangelndem  Leistungswillen führen kann.
Die Freunde des Wohlstands sind ob der Auswüchse unserer Neidgesellschaft jedenfalls alarmiert und bereiten daher den Ankauf einer eigenen Steueroase vor. „Mit gezieltem Lobbying soll es gelingen, die Regierung eines Inselstaates für unsere Anliegen zu begeistern, während bei uns populistische Politiker immer dreistere Forderungen stellen und uns mit einer drohenden Reichensteuer sowie einer Transaktionsabgabe an den Rand der Gesellschaft drängen wollen“, so Gertrude Vielmoos, die als Sprecherin der Freunde des Wohlstands auf einen eigenen Kalender der Reichen und Schönen hinweist, der 2012 für die Anliegen der Bestverdienenden werben wird.











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