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Die nicht erfolgte Freilassung von Helmut Elsner ist auch
ein schwerer Rückschlag für die Demokratie.
Die Demonstration der „Freunde des Wohlstandes“ vor dem
Parlament und die Schweigeminute vor der Justizanstalt konnten leider kein
Einlenken bewirken. Die Aktivisten, die sich für den Finanzplatz Österreich
stark machen, sind daher entsetzt über die jüngste Fehlentscheidung. Helmut
Elsner muss als Untersuchungshäftling nun den Lebensabend in einer finsteren
Zelle verbringen. Dabei benötigt der schwer Herzkranke dringend Höhenluft,
weshalb er schon rein aus medizinischen Gründen zurück in sein früheres
Penthouse müsste.
Sehr zum Leidwesen der „Freunde des Wohlstandes“ gibt es mit
dem ehemaligen Hypo-Adria-Vorstandschef Wolfgang Kulterer ein weiteres Bauernopfer
einer Finanzkrise, die in Wirklichkeit von der Neidgenossenschaft einiger
Journalisten herbeigeredet wurde. Zudem wird der frühere Finanzminister Karl
Heinz Grasser laufend Verhören ausgesetzt, die über etliche Stunden hinweg
andauern. „Es ist von den Menschenrechten her sicherlich äußerst bedenklich,
wenn jemand stundenlang einem gleißenden Gegenlicht ausgesetzt ist. Selbst Herr
Grasser, der das von seinen Auftritten in den Medien oder von Fotoshootings
vielleicht gewohnt ist, könnte dadurch gesundheitliche Schäden davontragen“,
warnt Gertrude Vielmoos, eine Sprecherin der „Freunde des Wohlstandes“ vor den
Folgen von zu langen Verhörsitzungen und fordert zum Ausgleich längere Pausen
in der Natur wie beispielsweise auf einem Golfplatz.
Aufgrund dieser skandalösen Zustände und einer drohenden
Radikalisierung durch die angekündigte Bankentransaktionssteuer und die
Reichensteuer werden die „Freunde des Wohlstandes“ im November im Rahmen der
Luxusmesse eine weitere Kundgebung zur Sicherung des heimischen Finanzplatzes
veranstalten und dabei den globalen Auftakt für eine neue Aktion setzen. „Die
Freunde des Wohlstandes“ begrüßen in diesem Zusammenhang, dass es seitens der
heimischen Politik jedoch bislang zu keinen nationalen Alleingängen gekommen
ist – und sicherlich auch nicht kommen wird, wodurch einschneidende Maßnahmen
erfolgreich auf Jahre hinweg vertagt werden können. Bis dahin wird sich die so
genannte Finanzkrise längst als Ausgeburt einer kranken Fantasie der
Wirtschaftspresse herausgestellt haben.
Weitere Informationen und Bilder:
http://www.social-impact.at
Kunddgebungsvideo:
http://ichmachpolitik.at/questions/814
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