Jedermann hat ein Recht auf Reichtum
Die Freunde des Wohlstands erklären den Auftakt der Salzburger Festspiele zum 1. Welttag gegen die Neidgesellschaft.
Der 27. Juli ist
für die Freunde des Wohlstands nicht wirklich ein Tag, um in
Festspiellaune zu schwelgen. Denn seit Monaten gibt es eine mediale
Schlammschlacht gegen all jene, die ihre Chancen im Leben genutzt und
es zu etwas gebracht haben. Zudem schnüren verantwortungslose
Politiker ein Belastungspaket nach dem anderen, um die
Leistungsträger dieses Landes schonungslos zur Kasse zu bitten.
Nach der Bankensteuerr wird nun unverhohlen über eine
Transaktionssteuer und eine Reichensteuer nachgedacht, um so zarte
Pflänzchen der Konjunktur gleich im Keim zu ersticken.
Die Freunde des
Wohlstands werden daher anlässlich der Eröffnung
der Festspiele die gesamte Innenstandt von Salzburg zur Bühne
einer besinnlichen und zum Teil beschämenden Neuinterpretation des
Stückes "Jedermann" machen und dabei den Passanten drastisch vor
Augen führen, dass Reichtum nichts ist, wofür ein
anständiger Mensch sich schämen muss. Selbst der Tod wird
dabei nicht verschont bleiben und seine verdiente Strafe bekommen.
"Wohlstand darf
nicht wie im Stück "Jedermann" einem Todesurteil gleichkommen. Er
ist vielmehr das Lebenselixier einer funktionierenden und
wertebewussten Gesellschaft. Wir gehen düsteren Zeiten entgegen,
wenn wir kein klares und unmissverständliches Nein zur
Neidgesellschaft sagen. Es ist schon ein Armutszeugnis, wie in diesem
Land mit der Minderheit reicher Mitmenschen umgegangen wird", so
Gertrude Vielmoos, die Sprecherin der Freunde des Wohlstands.
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Der 1. Welttag
gegen die Neidgesellschaft wird auch zum Anlass genommen, um Frau Dr.
Helga Rabl-Stadler eine Ehrenurkunde sowie eine hochwertige Skulptur
zu überreichen. Denn die Präsidentin der Salzburger
Festspiele wurde von einer hochkarätigen
Jury aus der Finanzwirtschaft zur „Freundin des Wohlstands
2011“ gewählt. Diese
Auszeichnung wird dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Der
männliche
Preisträger wird Anfang August feststehen.
Im Bild rechts der "Goldene Geldsack 2011", welcher von den Freunden des Wohlstands an Frau Festspielpräsidentin
Dr. Helga Rabl-Stadler feierlich verliehen wird.
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