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KONSUMENTEN PRELLEN HEIMISCHEN HANDEL!
Die Freunde des Wohlstands machten am
Samstag, 18.12.2010 ab 13 Uhr in der Linzer Innenstadt
Jagd auf skrupellose Wirtschaftsschädlinge und prangerten öffentlich gewissenlose Schnäppchenjäger, Konsumverweigerer und Billigeinkäufer an.


Kauf was Gscheit‘s!
Die Freunde des Wohlstands eröffneten am letzten Einkaufssamstag in der Linzer Innenstadt die Jagd auf skrupellose Billigeinkäufer. 
Ausnahmsweise waren sich einmal das Christkind, der Weihnachtsmann und sein Weihnachtself, der Krampus und Rudolph the red-nosed reindeer einig: Gegen die Schnäppchenjäger und Wirtschaftschädlinge muss unbedingt etwas getan werden. So haben sich alle verbündet und mit den Linzer Freunden des Wohlstands solidarisch erklärt, um auf der Linzer Landstraße für den Kauf von hochwertigen Marken- und Luxusartikeln einzutreten. 

„Wenn die Unternehmen ihren Mitarbeitern schon ein ganzes Gehalt für Weihnachten schenken, dann sollen sie es auch gleich in den Handel investieren. Der Durchschnitt gibt aber nur etwas mehr als 300 Euro für Weihnachtsgeschenke aus und schädigt damit die heimische Wirtschaft“, so der Weihnachtsmann, der bei der Kundgebung lautstark darauf verwiesen hat, dass Weihnachten eben nichts für Armutschkerl und Geizkrägen ist. 
Die Freunde des Wohlstands rücken die Schnäppchenjäger in die Nähe der Wirtschaftskriminalität und fordern, dass das Weihnachtsgeld künftig nur zweckgebunden ausgezahlt werden sollte. „Wer nicht nachweislich alles ausgibt, soll die Differenz an seinen Arbeitgeber rückerstatten. Er gefährdet damit Arbeitsplätze und ist auch eine Schande für seine Kinder, die nach Weihnachten in der Schule gemobbt werden, weil sie keine Markenartikel tragen. Wir brauchen uns über die alarmierenden Pisa-Ergebnisse und schlechten Leistungen gar nicht zu wundern“, stimmt der Krampus empört zu. 
Er und die Freunde des Wohlstands haben daher die Passanten in der Linzer Innenstadt auch dazu aufgefordert, wertlose Weihnachtsgeschenke umgehend zu entsorgen. Für die Opfer von Billiggeschenken wurde überdies eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen.

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